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Die beste Reisezeit für eine Golfreise nach Schottland sind die Monate Mai, Juni und September. In dieser Zeit treffen vergleichsweise stabile Wetterbedingungen auf lange Tage und sehr gute Platzverhältnisse.

Schottland ist als herzliche Golfnation mit einem charakteristisch unsteten Klima bekannt. „If you don’t like the weather, wait five minutes“, wissen die Schotten und lernen Golfer schnell über das Schottland-Wetter. Doch genau das macht den Charme beim Golfen aus. Die Nähe zum Meer prägt das Spiel auf einzigartige Weise. Besonders der Wind ist auf den klassischen Links-Plätzen ein entscheidendes Element und sorgt für die richtige Prise Herausforderung. Um das Zusammenspiel von Natur und Golf in seiner besten Form zu erleben, ist die Wahl der richtigen Reisezeit entscheidend.

Im Folgenden erfahren Sie, in welchen Monaten sich eine Golfreise wirklich lohnt – inklusive Tipps zu Midges, Tee Times und den besten Saison-Deals.

Was Golfer zum Klima in Schottland wissen sollten

Das Klima in Schottland ist allgemein wechselhaft, aber mediterran geprägt, sodass es in der Regel weder zu frisch noch zu kalt wird. Insgesamt bewegen sich die Temperaturen im Laufe des Jahres durchschnittlich auf einer Skala zwischen sechs und 20 Grad. Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August, während die Temperaturen im Januar und Februar vor allem in den Highlands vereinzelt auch mal bis auf 0 Grad sinken können.

Ein entscheidender Faktor fürs Golfen in Schottland ist neben den Temperaturen der Wind, der vor allem an der Küste das Spiel deutlich beeinflusst. Dazu sorgt das wechselhafte Wetter dafür, dass es häufiger und in unterschiedlichen Intensitäten regnen kann. Wir empfehlen deshalb allen Golfurlaub in Schottland, sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden. So sind Sie nie falsch angezogen und lassen sich vom Wetter während Ihres Golftages nicht die Butter vom Brot nehmen.

Die beste Reisezeit für Golf in Schottland im Überblick

  • Von Mai–September ist die Reisezeit für Golfen in Schottland ideal
  • Juni bis August bieten beste Bedingungen und lange Tagen
  • Mai und September überzeugen mit gutem Preis Leistungsverhältnis und weniger Andrang
  • Ruhigere Monate sind ideal für Einsteiger, besonders auf beliebten Traditionsplätzen
  • Wir empfehlen, die Reisezeit nach Spielniveau und Erwartungen wählen und den Wind zu bedenken

 

Die offizielle Golfsaison in Schottland läuft von April bis Oktober. Die meisten Plätze sind ganzjährig offen, aber außerhalb dieser Zeit sind die Bedingungen eingeschränkt. Die Ostseite mit Edinburgh, East Lothian und Fife ist trockener und sonniger als die Westseite. Golfer freuen sich, denn die meisten Championship-Plätze liegen im Osten.

Als beste Reisemonate gelten Mai und Juni, dicht gefolgt von September. Auch April und Oktober bieten sich zum Golfen in Schottland an, während der Winter nur was für Hartgesottene ist.

Im Sommer, von Juni bis August, bewegen sich die Temperaturen zwischen 16 und 20 °C. Im Frühling und Herbst ist es mit 10 bis 15 °C mild bis frisch, während es im Winter mit 3 bis 7 °C kälter ist. Dank des mediterranen Winters gibt es keine Extremhitze, was ein Vorteil für Golfer ist.

Golf in Schottland im Frühling

Im April fällt der Startschuss für die Golfsaison in Schottland, sodass der mit 2 bis 10 Grad noch etwas kühlere März als Vorsaison gilt. Bei weniger Betrieb sind dann die Greenfees noch etwas günstiger, auch, weil die Plätze zum großen Teil aus dem Winterschlaf kommen. Die Greens sind in einem sehr guten Zustand und mit der richtigen Kleidung können Sie sich langsam auch stabilere Wetterverhältnisse freuen.

Schottland-Golfplatz-2

Das erwartet Sie beim Frühlingsgolfen in Schottland:

  • Weniger Betrieb und attraktivere Greenfees
  • Plätze erholen sich sichtbar und sind oft in sehr gutem Zustand
  • Frisches, zunehmend stabiles Wetter mit ersten sonnigen Tagen
  • Ideal für preisbewusste Golfer und flexible Reisende
  • Perfekt für Genießer, die Ruhe und authentische Atmosphäre schätzen

April – die Saison beginnt

Der Frühling ist der Geheimtipp für Golfer in Schottland. Bei Temperaturen von 8–12 °C werden die Tage länger und die Ginsterblüte auf den Heideflächen sorgt für eine bezaubernde Kulisse. Nur wenige Touristen finden den Weg zu begehrten Plätzen, wodurch die Green Fees oft noch zu Nebensaison-Tarifen verfügbar sind. Nutzen Sie den Vorteil, jetzt, wo mehr der begehrten Tee-Times verfügbar sind, eine Runde auf dem legendären St Andrews Platz zu spielen. Das unbeständige Wetter mit einem Mix aus Sonne, Wind und Schauern sorgt für Abwechslung und bietet eine sportliche Herausforderung für Links-Golfer auf exponierten Küstenplätzen. Eine weitere Besonderheit zu dieser Reisezeit ist, dass noch keine Midges auf den Plätzen rumschwirren.

Mai – der goldene Monat für Golfer

Statistisch gesehen ist der Mai der trockenste Monat in Schottland und ideal für eine Golfreise. Bis zu 6 Sonnenstunden täglich sowie Temperaturen von 12–16 °C sorgen für angenehme Bedingungen auf dem Platz. Außerdem können Sie die Tage voll ausnutzen, da es bis etwa 22 Uhr hell ist. Eine schnelle Twilight-Runde nach dem Abendessen? Das lässt sich kein Golfer im Wonnemonat Mai entgehen. Noch sind keine Midges unterwegs, die die Abenddämmerung sonst lieben.
Die Green Fees und Hotels sind jetzt, vor dem Start der Hochsaison, noch günstiger als im Sommer. Obwohl der Andrang im Mai noch weniger ist, buchen Sie rechtzeitig Ihre Tee-Times auf St Andrews Old Course, East Lothian und Ayrshire.

Juni – die längsten Tage des Jahres

Bis zu 17 Stunden Tageslicht sind nicht alltäglich, aber um die Sommersonnenwende am 21. Juni in Schottland Realität. Das nutzen Golfer aus und genießen die Flexibilität, bei einer ganz besonderen Stimmung bis Mitternacht auf dem Platz stehen zu können.

Bei Temperaturen von 15–19 °C ist das Wetter insgesamt ist das Wetter stabiler als im Herbst, auch wenn manchmal kühlere Winde aus Atlantik-Richtung wehen. Denken Sie daran, immer eine winddichte Regenjacke dabei zu haben, dann kann Sie kein Wetter überraschen.

Im Juni beginnt langsam die Hochsaison, sodass es sich empfiehlt, Tee-Times rechtzeitig zu buchen. Besonders viel Andrang herrscht jetzt im Old Course Ballot-System, aber auch auf ikonischen Plätzen wie Carnoustie und Royal Troon.

Im späten Juni in den Highlands und an der Westküste beginnt langsam die Saison der Midges. während Golfer in East Lothian und Fife noch ohne Mückenspray unterwegs sein können.

Golf in Schottland im Sommer

Wenn der Sommer in Schottland anklopft, beginnt die Hochsaison für Golfer. Die Mitternachtssonne im Norden Europas sorgt immer noch für lange Tage. In dieser Zeit finden auch viele Events und Turniere statt, was für wahre Golffans besonders interessant ist. Gleichzeitig herrscht mehr Andrang.

Gleneagles - Kings Course

Das erwartet Sie beim sommerlichen Golfen in Schottland:

  • Hochsaison für Golfer
  • Lange Tage durch Mitternachtssonne-Effekt im Norden
  • Beste Platzbedingungen
  • Herausforderungen können Preise und die Auslastung sein
  • Es ist mild, aber das schottische Wetter bleibt unberechenbar
  • Events und Turniere

Juli und August – Hochsaison mit Abstrichen

Golfer, die es warm mögen, schwören auf den Hochsommer in Schottland mit angenehmen Temperaturen von 17–20 °C. Die Reisezeit bringt allerdings ihre individuellen Besonderheiten mit sich.
Statistisch gesehen regnet es mehr als im Mai und Juni und die Midges in den Highlands haben jetzt Hochsaison. Wie überall in Europa sind im Sommer mehr Touristen unterwegs, sodass die Green Fees preislich auf dem Höhepunkt ankommen und viele Hotels – besonders um Edinburgh und St Andrews – ausgebucht sind.

Ein besonderes Erlebnis für Golf-Fans ist im Juli The Open Championship, bringt aber mit sich, dass die Tee-Times an den Austragungsorten, meist begehrten Turnierplätzen, stark reduziert sind.

Ein Highlight im August ist das Edinburgh Festival Fringe, das größte Kunst- und Theaterfestival der Welt. Besonders für kulturinteressierte Golfer und nicht-golfende Begleitpersonen ist das Event ein Highlight und sorgt für Abwechslung.

Unsere Empfehlung für diese Reisezeit ist, Plätze im Osten einzuplanen, da es dort trockener ist. Sichern Sie sich außerdem die Tee-Times 3–6 Monate im Voraus, um nichts zu verpassen.

Golf in Schottland im Frühherbst

Der Herbst in Schottland, vor allem der September, gilt als Geheimtipp für viele Golfer. Der Andrang wird nach der Hauptsaison dann weniger, die Platzqualität ist nach wie vor ausgezeichnet. Auch Naturfreunde schätzen den Herbst als Reisezeit für Golfurlaub in Schottland, wenn sich die Bäume immer mehr in leuchtenden Farben kleiden.

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Das erwartet Sie beim herbstlichen Golfen in Schottland:

  • Geheimtipp für viele Golfer
  • Gute Platzqualität bei weniger Andrang
  • Herbststimmung auf den Plätzen
  • Wetter noch mild, aber wechselhafter

September – der zweite Geheimtipp

Nach der Hauptsaison beginnt die Lieblingssaison für viele Golf-Kenner. Bevor der Sommer in den Herbst übergeht, präsentiert sich der September als hervorragender Kompromiss mit noch sommerlich anmutenden 12–16 °C. Gleichzeitig ist die Natur auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit angekommen, besonders in den Highlands, wo die Heide die Landschaft in leuchtendes Violett färbt.

Insgesamt wird es im September ruhiger. Weniger Midges, weniger Touristen – dafür mehr Tee-Times, günstigere Green Fees und Hotels.

Zwar ist das Wetter wieder leicht wechselhafter im Vergleich zum Sommer und mehr Regen möglich, aber Schottland-Profis sind vorbereitet durch eine gute Regenjacke. Der goldene Herbst sorgt am Ende eines noch langen Tages für goldenes Abendlicht mit perfekten Bedingungen für Fotografen, bevor erst gegen 20 Uhr die Sonne untergeht.

Golf in Schottland im Spätherbst und Winter

Lohnt sich ein Golfurlaub in Schottland im Winter? Das hängt ganz davon ab, was für ein Spieltyp Sie sind. Die Möglichkeiten sind vor allem von November bis Februar stark eingeschränkt. Wenn Sie sportliche Herausforderungen mögen, gerne im Einklang mit der Natur abschlagen und viel Ruhe beim Golfen bevorzugen, kann der schottisch Winter dennoch eine sehr gute Reisezeit für Ihren Golfurlaub sein.

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● Nach und nach eingeschränkte Spielmöglichkeiten
● Wetterrisiken durch Sturm und Nässe, Kkrze Tage, weniger Tageslicht
● Teilweise Wintergrüns und eingeschränkter Betrieb
● Interessant für Golfer, die es ruhig und herausfordernd mögen
● An der Ostküste ist es sonniger und wärmer

Oktober bis März – Nebensaison für echte Golf-Enthusiasten

Nach dem goldenen September klingt die Golfsaison in Schottland langsam aus. Im Oktober ist es mit 9–14 °C noch angenehm, aber es regnet mehr. Viele Plätze sind noch geöffnet und präsentieren sich in leuchtenden Herbstfarben.

Von November bis Februar erwarten Sie kurze Tage und 3–8 °C. Der Spielbetrieb wird eingeschränkt, auf einigen Plätzen spielen Sie auf Matten, um die Fairways zu schützen. Ein Vorteil ist, dass weniger Golfer unterwegs sind und Zufallsverfahren wie das Ballot-System nicht mehr nötig sind. Stattdessen sind viele Tee-Times sofort verfügbar und Green Fees deutlich günstiger. Old Course Eden und New Course sind bespielbar, beim Old Course selbst kommt es auf die jeweiligen Bedingungen an.

Ob der Regen oder die Einschränkungen hartgesottene Golfer abhalten? Natürlich nicht – genauso wie echte Schotten schätzen sie das authentische Spiel und verlassen sich auf die richtige Kleidung statt auf das Wetter.

Oder um es mit VisitScotlands Worten zu sagen: „March oder November – nur etwas für hartgesottene echte Golfer, wie der Schotte es von sich behauptet.“

Welche Golfregion ist wann die beste

Schottland bietet als „Home of Golf“ rund 600 Golfplätze in unterschiedlichen Regionen. Je nachdem, wo Sie Ihren Golfurlaub planen, unterscheidet sich die beste Reisezeit.

  • An der Ostküste, z. B. in St Andrews, Aberdeen und East Lothian, ist das Klima allgemein trockener und sonniger. Die Region ist bekannt für klassisches Links-Golf.
  • An der Westküste (z. B. Ayrshire) sind die Temperaturen durch den Golfstrom milder, gleichzeitig ist es aber auch feuchter und besonders windig.
  • Die Highlands ziehen Golfer mit ihrer atemberaubenden Landschaft an – bei dem Anblick kann man auch mal darüber hinwegsehen, dass es hier kühler ist und es viel regnet.

 

Die Ostküste, vor allem in East Lothian rund um Edinburgh, gilt als die trockenste Region Schottlands. Plätze wie North Berwick Golf Club, Muirfield oder Musselburgh Links sind fast ganzjährig gut spielbar. Besonders gute Bedingungen bieten April und Mai sowie der September als schönster Herbstmonat. Durch den nahen Flughafen Edinburgh (EDI) ist die Region der ideale Einstiegsort für eine Golfreise.

Rund um St Andrews in der Region Fife finden sich einige der bekanntesten Plätze Schottlands, darunter der Old Course, Carnoustie Golf Links und Kingsbarns Golf Links. In der Saison von April bis Oktober werden viele Startzeiten über den Old Course Ballot vergeben. Als besonders angenehm gelten Mai und Juni, während es im August deutlich voller wird. Kingsbarns ist durch seine geschützte Lage weniger windanfällig als klassische
Linksplätze an der Küste.

An der Westküste in Ayrshire mit Plätzen wie Royal Troon Golf Club und Turnberry Golf Resort sorgt der Golfstrom für milde Temperaturen, gleichzeitig ist es aber feuchter als im Osten. Ideale Bedingungen finden Sie hier im Mai und Juni sowie im September. In Jahren, in denen The Open in Royal Troon ausgetragen wird, sind für Juli kaum Tee Times verfügbar.

Die Highlands mit Plätzen wie Royal Dornoch Golf Club, Nairn Golf Club und Brora Golf Club ziehen Golfer vor allem im Sommer an. Von Juni bis August sorgen lange Tage für viel Spielzeit in spektakulären Landschaften. Gleichzeitig kann es vor allem in Gewässernähe durch Midges unangenehm werden. Als angenehmere Alternative gelten Mai und September, während viele Plätze im Winter nur eingeschränkt bespielbar sind.

Midges – der Faktor, über den niemand spricht

Ein Midge kommt selten allein. Die winzigen Stechmücken treten in Schottland gerne in Schwärmen auf und können eine Golfrunde kurzzeitig lebhafter machen als geplant. Besonders an der Westküste und in den Highlands sind sie im Hochsommer von Ende Juni bis August aktiv. Besonders in Royal Dornoch und Nairn können mehr Midges herumschwirren, je nach Wind. East Lothian, Fife und Ayrshire an der Ostküste sind dagegen deutlich weniger betroffen als die Westküste.

Anders als Golfer, die ein anspruchsvolles Spiel unter typischen Schottland-Bedingungen schätzen, mögen Midges Wind gar nicht und sind dann weniger aktiv. Genauso wenig halten sie von starker Sonne, deswegen sind sie vor allem morgens und abends unterwegs. In der Nähe von Gewässern oder sumpfigen Böden fühlen sie sich besonders wohl. Wer diesen kleinen Störenfrieden nicht zu nahe kommen möchte, trägt bei Windstille und Nebel immer ein gutes Insektenspray mit sich. Die Schotten schwören auf das Smidge Spray, alternativ packen Sie ein anderes Mückenspray mit DEET ein. Im Mai und ab Oktober spielt das Thema für Golfer praktisch keine Rolle mehr.

Green Fees und Tee-Times nach Saison

Die Preise für Green Fees in Schottland variieren je nach Saison und Platz. In der Hochsaison, im Juli und August, erreichen die Kosten ihren Peak. Für den Old Course müssen Sie in der High Season ca. £340 einplanen, rund 400 Euro. Green Fees auf Kingsbarns kosten bis zu £448. Um sich Golfrunden auf begehrten Plätzen zu sichern, müssen Sie ca. 3–6 Monate Vorlauf einplanen, denn die Premium-Plätze sind schnell ausgebucht.

Wenn Sie flexibel in der Reisezeit sind, weichen Sie auf die Schulter-Saison aus. Im Mai, Juni und September bekommen Sie die beste Kombination aus Wetter und Preis und kommen leichter an Tee-Times ran. Auf vielen Plätzen können Sie im Vergleich zu August 20–30 Prozent sparen.

Noch günstiger ist Golfen in Schottland in der Nebensaison. Im April und Oktober finden Sie viele gute Angebote, besonders auf Nicht-Championship-Plätzen. Auch wenn das Wetter unsteter ist, ist jetzt die günstigste Zeit, um mehrere Plätze auf einer Golfreise zu kombinieren.

Der legendäre Old Course verfügt über ein Buchungssystem, das es weltweit nicht nochmal gibt – das 24h-Ballot-System, das ein bisschen etwas von einer Lotterie hat. Sie melden sich 48 Stunden vor der gewünschten Spielzeit an und bekommen dann per Mail mitgeteilt, ob Sie eine begehrte Tee-Time ergattern konnten. Bezahlen müssen Sie erst, wenn Sie „gewonnen” haben. Im Frühjahr und Herbst ist die Erfolgsquote höher. Spielen Sie alleine, können Sie Ihr Glück über die Singles Daily Draw versuchen, worüber Sie Restplätze für denselben Tag ergattern können.

Championship-Plätze wie Muirfield, Turnberry und Royal Troon sind teilweise nur über Veranstalter von Golfreisen buchbar. Das ist für Sie ein Vorteil, denn über GOLF GLOBE bekommen Sie so Tee-Times auch auf legendären Plätzen, die für Einzelbuchungen schwer zugänglich sind.

Was man für eine Golfreise nach Schottland einpackt

Für eine Golfreise in Schottland ist eine Regenjacke Pflicht – egal, wann Sie reisen. Selbst bei schönstem Juliwetter können spontan Schauer aufziehen. Wir empfehlen eine Jacke aus leichtem Material, damit Sie bei sportlichen Runden nicht ins Schwitzen kommen.

Beugen Sie andersrum auch gegen Kälte vor. Da die schottischen Temperaturen gerade morgens ganzjährig für Frösteln sorgen können, wenden Sie idealerweise das Zwiebelprinzip an. 

Denken Sie nicht nur an sich bei Regen, sondern auch an Ihre Ausrüstung, und packen Sie eine Regenhülle für das Bag ein. So bleiben Ihre Schläger auf Links-Plätzen trocken. 

Im Gepäck für eine Golfreise nach Schottland darf auch winddichte Kleidung nicht fehlen. Viele Links-Plätze sind gewollt exponiert und der Wind macht das Spiel spannend – aber auch Ihre Kleidung muss mithalten können. 

Von Juni bis September und besonders für Golfrunden in den Highlands hilft Ihnen ein Midgespray gegen kleine Stechmücken. Nutzen Sie das beliebte „Smidge“-Spray oder bringen Sie ein anderes DEET-haltiges Insektenschutzmittel mit.

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Events und Turniere – Highlights für Golfer

Schottland ist als Golfnation höchst renommiert, sodass es nicht verwundert, dass übers Jahr verteilt hier mehrere hochkarätige Turniere stattfinden. Besonders im Sommer häufen sich die Events, was zum einen ein Highlight für Golffreunde ist, zum anderen aber auch insgesamt für mehr Andrang sorgen kann. Außerdem steigen die Preise in der Zeit.

Die wichtigsten Turniere in Schottland:

  • April – Scottish Girls’ Open Championship
  • Juni – St Andrews Links Trophy
  • Juli – The Open Championship (Old Course in St. Andrews; wichtigstes Golturnier Schottlands und das älteste noch ausgetragene der Welt)
  • Juli – Scottish Open
  • August – Women’s Open Championship

Preise und Verfügbarkeit im Jahresverlauf

Natürlich wählen Sie die Reisezeit für einen Golfurlaub in Schottland nach den für Sie passenden Bedingungen, aber auch das Budget kann einen Einfluss auf die Entscheidung haben. In der Nebensaison, vor allem im und nach dem Winter sowie im Spätherbst, sind viele Greenfees deutlich günstiger zu haben und mehr Tee-Times verfügbar. Gerade bekannte Turnierplätze regulieren ihre Preise stark nach Saison und Nachfrage und sind in den Sommermonaten oft früh ausgebucht. Eine rechtzeitige Planung lohnt sich daher besonders, wenn Sie an renommierten Orten wie auf den legendären Plätzen Old Course in St Andrews, Muirfield oder Royal Dornoch spielen möchten. Weniger bekannte Kurse bieten hingegen häufig auch kurzfristig gute Verfügbarkeiten und attraktive Konditionen. Wer flexibel reist und früh bucht, kann sich selbst in der Hochsaison gute Startzeiten sichern und gleichzeitig von besseren Preisen profitieren.

Häufige Fragen zur Reisezeit für Golf in Schottland

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Fazit: Wann lohnt sich eine Golfreise nach Schottland wirklich?

Sind Sie bereit für ein naturnahes Spiel im Home of Golf? Dann wählen Sie die passende Reisezeit, die Ihre Bedürfnisse widerspiegelt.

  • Die besten Wetterbedingungen und Plätze im ausgezeichneten Zustand finden Sie im Sommer vor, beginnend im Mai und bis September
  • Im Juli und August wird es am vollsten und Sie können verschiedene Turniere besuchen.
  • Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und mehr Ruhe gibt es im Frühling und Herbst
  • Ruhe und Exklusivität bei spannenden klimatischen Bedingungen genießen Sie in der Nebensaison.

Das Wetter bleibt immer unberechenbar – und das macht einen Golfurlaub in Schottland zu etwas anderem als Mallorca oder die Kanaren. Wer bereit ist, damit umzugehen, erlebt die echte Heimat des Golfsports.

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Autor:
Simone Burmeister
Travel Expert

Veröffentlicht am
22. Juni 2026

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