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Zwei wunderschöne, landschaftlich hervorstechende, gastfreundliche Länder mit legendären Golfplätzen: Sowohl Irland als auch Schottland gelten als Top-Golfdestinationen und begeistern Spieler mit ikonischen Küstengebieten, natürlichen Linksplätzen, spielerischen Herausforderungen und einer sehr ausgeprägten Golfkultur. Doch trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es klare Unterschiede.
Während Schottland mit seiner langen Tradition oft als Wiege des Golfsports bezeichnet wird und vor allem durch legendäre Klassiker sowie eine hohe Dichte an historischen Plätzen überzeugt, liegt Irlands Stärke in seiner spektakulären Naturkulisse und modernen Signature Courses – Eigenschaften, die einen Golfurlaub Irland besonders abwechslungsreich machen. Außerdem unterscheiden sich beide Länder in Sachen Klima, Infrastruktur und Preisniveau, sodass für Ihren Golfurlaub nicht nur der persönliche Spielstil, sondern auch Reisevorlieben und Budget eine entscheidende Rolle spielen. Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe für Ihren nächsten Golfurlaub.
In Schottland liegt der Ursprung des modernen Golfsports: Hier wurden bereits im 15. Jahrhundert Bälle in Dünenlandschaften abgeschlagen, und das so exzessiv, dass das schottische Parlament ein Verbot aussprach – scheinbar lenkte das Golfen von militärischen Übungen ab.
Zum Glück ließen sich die Golfer nicht beirren und heute gilt der legendäre schottische Old Course in St Andrews als der älteste noch regelmäßig bespielte Golfplatz der Welt.
Außerdem wurde das Spiel in Schottland systematisiert, indem die ersten offiziellen Regeln 1744 von den Gentlemen Golfers of Leith, Vorläufer der The Honourable Company of Edinburgh Golfers, verfasst wurden.
Heute präsentiert sich Schottland als erstklassige Golfdestination und ist regelmäßig Austragungsort des Open Championship – bereits rund 100 mal, davon über 30 mal auf St. Andrews. Das Land bestätigt seinen Ruf durch eine außergewöhnlich hohe Dichte an historischen Linksplätzen, kurze Wege zwischen weltberühmten Courses und eine
authentische Golfkultur, die ihresgleichen sucht.
Irland ist im direkten Vergleich dazu eine jüngere Golfnation mit einer – auch durch Schottland beeinflussten – dynamischen Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert. Als ältester Golfclub gilt der Royal Curragh Golf Club, der 1852 gegründet wurde. Während sich der Golfsport in Irland zunächst langsamer entwickelte, erlebte er insbesondere im 20. Jahrhundert einen deutlichen Aufschwung.
Im Laufe der Jahre gesellten sich in Irland über 400 Plätze, von denen sich viele in internationalen Rankings wiederfinden, zu den ersten Courses. Mit seinem Mix aus Tradition und modernen Designs hat sich Irland zu einer der führenden Golfdestinationen Europas entwickelt.
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Schottland und Irland sind bei Freunden rauer Landschaften mit ikonischen Steilküsten gleichermaßen beliebt, wobei Golfer mit einem Faible für ein naturnahes Spiel besonders auf ihre Kosten kommen.
In Irland liegen viele Golfplätze eingebettet in die markant-wilde Küstenlandschaft, hoch auf Klippen thronend, und bieten einen atemberaubenden Atlantikblick. Im Kontrast dazu stehen die grünen Courses im Landesinneren. Insgesamt ist die Kulisse hier besonders abwechslungsreich und beeindruckend – bei so viel Ablenkung durch natürliche Schönheit ist es manchmal gar nicht so leicht, sich auf den Abschlag zu konzentrieren!
Schottland ist geprägt von einer rauen, ursprünglichen Natur, windgepeitscht und mit vielen klassischen Linksplätzen zwischen dramatischen Highlands und nebelverhangenen Seen.
Der Fokus auf den historischen Plätzen mit teils tiefen Pot-Bunkern liegt auf dem Spiel selbst, das durch natürliche Begebenheiten wie Dünen, windschiefe Fairways und Heidekraut geprägt ist.authentische Golfkultur, die ihresgleichen sucht.
Irland ist im direkten Vergleich dazu eine jüngere Golfnation mit einer – auch durch Schottland beeinflussten – dynamischen Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert. Als ältester Golfclub gilt der Royal Curragh Golf Club, der 1852 gegründet wurde. Während sich der Golfsport in Irland zunächst langsamer entwickelte, erlebte er insbesondere im 20. Jahrhundert einen deutlichen Aufschwung.
Im Laufe der Jahre gesellten sich in Irland über 400 Plätze, von denen sich viele in internationalen Rankings wiederfinden, zu den ersten Courses. Mit seinem Mix aus Tradition und modernen Designs hat sich Irland zu einer der führenden Golfdestinationen Europas entwickelt.
Schottland und Irland verfügen über eine große Anzahl an hervorragenden Golfplätzen, wobei Schottland in der Anzahl die Nase vorne hat: Über 550 Courses finden sich hier. Und auch Irland muss sich mit rund 400 Plätzen absolut nicht verstecken.
In Schottland sind aufgrund der hohen Dichte viele Plätze in kurzer Distanz erreichbar, wobei die Vielfalt riesig ist – von berühmten Wettbewerbsplätzen bis zu verborgenen Schätzen ist auf vergleichsweise kleinem Raum alles vertreten. Viele der renommierten Golfplätze in Schottland wurden von Golflegenden wie James Braid – darunter auch die weltberühmten King’s und Queen’s Courses in Gleneagles – oder Tom Morris entworfen, der den St. Andrews Platz maßgeblich geprägt hat und das Redesign des Prestwick Golf Clubs zu seinen Werken zählen darf.
In Irland finden sich überdurchschnittlich viele Plätze in den Top-100-Rankings und die Konzentration an herausragenden Signature Courses ist beachtlich, wobei sich auch viele Plätze in abgelegenen Regionen finden. Herausragende historische Architekten wie Harry Colt und moderne Designer wie Robert Trent Jones Jr. haben die Golflandschaft in Irland geprägt: Die Plätze verbinden natürliche Dünenlandschaften, Parkland-Elemente und abwechslungsreiche Layouts – eine Mischung aus Tradition, Herausforderung und einzigartiger Atmosphäre.
Für Ihren Golfurlaub in Schottland profitieren Sie von sehr guten Flugverbindungen von deutschen Städten aus, zum Beispiel von Frankfurt, Köln/Bonn oder Berlin nach Edinburgh oder Glasgow. Vor allem im Sommer haben Sie die Wahl zwischen täglichen Direktflügen. Einmal gelandet, gelangen Sie dank der kurzen Wege schnell in die Golfregionen und finden dort eine sehr gute Infrastruktur für Golfer mit hochwertigen Golfresorts, charmanten Boutique-Hotels und einer großen Auswahl an renommierten Golfplätzen vor. Für Golfurlaub in Irland fliegen Sie in der Regel nach Dublin, was ebenfalls sehr gut angebunden ist. Von Berlin, Frankfurt oder Düsseldorf dauert ein Direktflug ca. zwei Stunden. Wenn Sie Ihren Fokus auf den Südwesten legen, bietet sich ein Flug nach Shannon an. Vor Ort erwartet Sie eine ausgebaute touristische Infrastruktur mit stilvollen Golfhotels, familiären Unterkünften und Courses auf sehr hohem Niveau. Da viele der besten Golfplätze entlang der Küsten und in eher abgelegenen Regionen liegen, sind die Transferzeiten oft länger als in Schottland – ideal für eine abwechslungsreiche Rundreise mit Roadtrip-Charakter und individuellen Erlebnissen.
Sowohl Schottland als auch Irland sind bekannt für ihr wechselhaftes Wetter, wobei Schottland als noch etwas unberechenbarer gilt. Für beide Länder ist die beste Reisezeit für Golfferien von Mai bis September, wobei Irland durch den Golfstrom etwas milder ist und es länger angenehmer ist zu golfen, während Schottland windiger und kühler auftritt. Für beide Länder gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung – packen Sie genug Layer ein und freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Spiel im Einklang mit der Natur.
Planen Sie Ihren maßgeschneiderten Golfurlaub in Schottland
Die Preise für Green Fees in Irland und Schottland sind grundsätzlich vergleichbar und haben sich in den letzten Jahren deutlich angenähert, doch was letztendlich teurer ist, lässt sich nicht pauschal beantworten und kommt stark auf das individuelle Erlebnis an. Zusätzlich kann in Schottland der Wechselkurs zwischen Euro und Britischem Pfund das tatsächliche Preisniveau beeinflussen.
Irland wird oft für sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders abseits der berühmten Plätze, gelobt. Bei bekannten Courses wie dem Royal County Down Golf Club oder dem Ballybunion Golf Club liegt der Fokus insgesamt stärker auf exklusiven Golf-Erlebnissen, oft kombiniert mit einzigartigen Lagen und hochwertigen Resorts, was die Preise steigen lässt.
In Schottland sorgt die hohe Dichte an Golfplätzen für eine größere Preisspanne: Zwar sind berühmte Plätze wie der Old Course St Andrews, „Home Of Golf” besonders hochpreisig, –
schon alleine aufgrund ihrer langen Tradition, was ein Alleinstellungsmerkmal für Schottland ist, sowie der starken Nachfrage und begrenzten Startzeiten. Gleichzeitig gibt es jedoch
zahlreiche Alternativen in unterschiedlichen Preiskategorien.
Sowohl Irland als auch Schottland haben eine starke Identität, die eng mit ihrer Geschichte verknüpft ist.
In Irland geht es locker, herzlich und gesellig zu – die Pub-Kultur ist sehr ausgeprägt und die Iren stehen für pure Lebensfreude, Musik und Gemeinschaft. Auch auf dem Golfplatz spiegelt sich diese entspannte Atmosphäre wider, ohne dass es an Qualität oder Prestige fehlt. Bei einem frisch gezapften Guinness wird mit den Einheimischen auf einen
erfolgreichen Tag auf dem Platz angestoßen.
Die schottische Kultur gilt als etwas traditioneller und teilweise formeller, was der Fröhlichkeit aber keinen Abbruch tut – freuen Sie sie sich auf Highland Games, Ceilidh-Tänze, Dudelsackmusik, Kilts und den ein oder anderen hervorragenden Whiskey. Auch in der Golfszene spürt man hier die lange Tradition, vor allem in den altehrwürdigen Clubs, wo teilweise eine strengere Etiquette gilt.
Hier geht’s zu unseren Golfreisen nach Irland
Keine Destination ist grundsätzlich besser für einen Golfurlaub, vielmehr setzen Schottland und Irland unterschiedliche Schwerpunkte und bieten jeweils ein ganz eigenes Golferlebnis. Während Schottland vor allem für seine lange Tradition, die hohe Dichte an erstklassigen Plätzen und seine klassischen Links Courses steht, begeistert Irland mit spektakulärer Natur, exklusiven Golfplätzen und einer besonders atmosphärischen Spielerfahrung.
Schottland ist ideal für
Irland passt zu
Gerne beraten wir Sie persönlich bei der Planung Ihrer individuellen Golfreise und finden gemeinsam heraus, welche Destination am besten zu Ihren Vorstellungen passt. Ob Irland oder Schottland – wir gestalten Ihre maßgeschneiderte Golfrundreise ganz nach Ihren Wünschen und Vorlieben.
Autor:
Simone Burmeister
Golf Travel Expert
Veröffentlicht am
20. Mai 2026
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